schlaf

sagtest du
ist eine vergessene liebe
ist heimweh
nach dunklen tönen
auen und sanften hügeln
nach waldgeschichten
blättert der wind in ihnen
senkt sich ein stern
in dein augenlicht


Gabriele Pflug

Kommentare:

  1. Bestrickende Bilder für den geliebten Schlaf. Ich werde sie nachher beim Einschlafen selig vor Augen haben. Wie sehnsüchtig mag dein Gedicht ein Schlafloser lesen?

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    1. liebe ule, ich bin solch eine schlaflose!
      wie schön, dass du mein gedicht in deinen schlaf mitnimmst.

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    2. Du liebe, das tut mir sehr leid, ich weiß, wie quälend das ist.

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  2. Das ist ganz fein verwortet!
    Stimmt, bei Schlaf denke ich nicht an grelle helle Töne.

    Liebe Grüße,
    Syntaxia

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    1. liebe syntaxia,
      das freut mich. ich liebe sowieso eher die stille als das laute.
      ich danke dir!

      liebe grüße
      gabriele

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  3. schööön. wie selig ist/ macht ein guter tiefer Schlaf!
    ganz liebe Grüße
    deine diana

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    1. meine liebe Diana,
      danke für deine nimmermüden besuche!
      deine gabriele

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  4. Liebe Gabriele,
    dein Gedicht rührt an. Alles Genannte strahlt die Ruhe aus, die Schlaf mit sich bringt. Und in ihm wachsen Träume...
    Du Liebe, du merkst sicher, dass ich in einem Schreibtief sitze. Aber sicher ist es unserem Weh geschuldet, mein kleiner Enkel liegt im Krankenhaus. Seit einer guten Woche kämpft er gegen sehr hohes Fieber an....

    Dir alles nur Gutes in deine Tage,
    wir lesen uns!

    Herzlichst, Edith

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    1. Liebe Edith,
      ich wünsche euch von Herzen, dass dein Enkelkind bald wieder das Krankenhaus verlassen kann. Da ist immer die Seele so unruhig, dass alles andere unwichtig wird.

      Nur das Beste für euch!

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  5. Betörende Bilder! Danke, liebe Gabriele - und der Schlaf ist es wert, in so stillen und dennoch nicht weniger intensiven Versen beschrieben zu werden.

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    1. liebe sabine, ich danke dir für die besuche und deine aufmunternden worte!
      alles liebe dir!

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